Erfahrungsberichte

Was nach den Sitzungen hängen bleibt

Die Stimmen stammen von Privatpersonen und kleinen Teams, die mit uns an konkreten Entscheidungsmustern gearbeitet haben. Namen teilweise gekürzt.

Einzelanalyse · Leipzig · 2025

„Die Auswertung der letzten acht Monate war unangenehm präzise.“

Ich hatte erwartet, Tipps zu Timing zu bekommen. Stattdessen lag der Fokus darauf, dass ich nach positiven Quartalszahlen meiner Arbeitgeberaktie fast immer nachlege — unabhängig vom Gesamtplan. Die Gegenmaßnahme mit einer festen Obergrenze hält bisher. Ein Punkt bleibt: Die Vorbereitung der Transaktionsliste hat mich mehr Zeit gekostet, als ich gedacht hatte.

Jonas R., Angestellter, Halle

Workshop Entscheidungsfehler · Online · 2024

„Wir haben endlich eine gemeinsame Sprache für Panikverkäufe.“

Unser kleines Investmentclub-Treffen hat den Workshop gebucht, weil Diskussionen oft im Kreis liefen. Die Übungen zu Verlustaversion und Bestätigungsfehlern waren greifbar. Seitdem notieren wir vor jeder Gruppenentscheidung denselben Fragenkatalog. Nicht alles ist gelöst — aber die Lautstärke in den Calls hat abgenommen.

Leonie & Team, Privatanlegerkreis, Berlin

Nachsorgegespräch · Video · 2025

„Als der Markt wieder rutschte, wusste ich, welches Muster greift.“

Nach der Einzelanalyse kam das Nachsorgegespräch genau in einer nervösen Phase. Wir haben geprüft, ob ich die vereinbarte 48-Stunden-Wartefrist einhalte, bevor ich nachverkaufe. Zweimal habe ich sie gebrochen — das wurde offen angesprochen, ohne Drama. Hilfreich war die Erinnerung an meine eigenen Auslöser aus der ersten Sitzung.

Sabine T., Selbstständige, München

Einzelanalyse · Leipzig · 2023

„Ich wollte eine Strategie. Bekommen habe ich eine Landkarte meines Verhaltens.“

Anfangs war ich skeptisch, weil FocusArchway keine Produktliste liefert. Im Rückblick war genau das der Punkt: Ohne zu verstehen, wann ich vom Plan abweiche, wäre jede neue Strategie innerhalb weniger Wochen wieder durchbrochen worden. Die Sitzung war dicht, die Unterlagen danach klar sortiert.

Erik M., Freiberufler, Leipzig

Fallskizze

Drei Monate nach der Analyse: weniger Orderfrequenz, gleiche Ziele

Eine Klientin aus Sachsen brachte 47 Einzelentscheidungen eines Jahres mit. In der Auswertung zeigten sich zwei Cluster: impulsive Nachkäufe nach Kurzmeldungen und das Verschieben von Verlustrealisierungen auf „nächste Woche“. Mit festgelegten Prüffragen und einer schriftlichen Obergrenze für Nachkäufe sank die Orderfrequenz im Folgequartal spürbar — die langfristige Asset-Allokation blieb unverändert. Die Fallskizze ist anonymisiert und dient der Veranschaulichung; Ergebnisse variieren.